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Gebäude brennt lichterloh im Stadtzentrum

Großbrand Malchow

Kilometerweit, war heute Nachmittag eine riesige Rauchsäule über Malchow zu sehen. Grund hierfür war ein Großbrand, der gegen 15:30 Uhr mitten im Zentrum der Inselstadt ausgebrochen war. Zunächst wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Malchow lediglich zu einem Strohmietenbrand in die Friedrich-Ebert-Straße alarmiert. Doch den ersten Kräften bot sich bereits auf der kurzen Fahr zur Einsatzstelle ein flammendes Inferno. Einige Strohballen brannten zwar auf einem Acker nahe eines Autohauses und der historischen Windmühle, aber die Flammen erfassten bereits eine angrenzende Baracke. Binnen weniger Minuten stand das Gebäude im Vollbrand. Weitere Kräfte aus den Feuerwehren Alt Schwerin, Nossentiner Hütte, Silz, Göhren-Lebbin und Rogeez sowie eine zweite Drehleiter aus Waren (Müritz) wurden angefordert. Laut Informationen von Wehrführer und Einsatzleiter Heiko Delph waren über 80 Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt. „Schwierig gestaltete sich die Löschwasserversorgung, die über lange Wegestrecke und von verschiedenen Hydranten aufgebaut werden musste“ so der Feuerwehrmann. Mit mehreren Rohren im Außenangriff und über die beiden Drehleitern wurde das Feuer schließlich bekämpft. Während des Einsatzes stürzte das Gebäude teilweise in sich zusammen. „Hier wurden etliche Fässer mit Kraftstoff und Farbe sowie einiger Unrat gelagert“ erläuterte die Feuerwehr die immense und rasche Brandausbreitung. Auch Bürgermeister Joachim Stein (Grüne) eilte sofort zur Brandstelle und verschaffte sich ein Überblick. Aufgrund der spätsommerlichen Temperaturen zerrte dieser Einsatz doppelt an den Kräften der Feuerwehrleute. So handelte das Stadtoberhaut unverzüglich und ließ über eine Gaststätte die Versorgung der Einsatzkräfte sicherstellen. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an.

» Malchow, am 30.09.2011