mit Cellisten der Neubrandenburger Philharmonie
Am 26.06.2011 um 19.30 Uhr im Müritzeum
Vier Cellisten der Neubrandenburger Philharmonie geben im Juni ihr Debüt im » Müritzeum Waren. Schon Pablo Casals soll von einem Orchester geträumt haben, das nur aus Cellisten besteht. Der spanische Virtuose kannte "sein" Instrument natürlich vorzüglich. Er war davon überzeugt, dass gerade das Violoncello das universellste Instrument im Orchester ist. Das Cello besitzt sonore Tiefe und ist auch in der Höhe zu Hause. Ja, es kann herzergreifende Kantilenen anstimmen. So machte sich Pablo Casals 1927 an die Arbeit und schrieb ein Stück für Cello-Orchester. Der deutsche Cello-Virtuose Julius Klengel hatte bereits 1920 einen Hymnus für 12 Violoncelli komponiert, den er zusammen mit 11 auserwählten Studenten seinem Freund, dem Dirigenten, Arthur Nikisch zum 65. Geburtstag präsentierte. Mit Klengels Werk begann 50 Jahre später die Geschichte der berühmten 12 Cellisten der Berliner Philharmonike. Inzwischen ist das Repertoire für Cello-Ensemble durch Arrangements und Neukompositionen stark angewachsen - Motivation genug, auch aus den Reihen der Neubrandenburger Philharmonie ein kleines "Cello-Orchester" zu gründen: Joachim Goldmann, Steffen Reinecke, Beate Richter und Uwe Müller werden im Müritzeum Werke von Julius Klengel, Johannes Brahms, Scott Joplin u. a. aufführen. Ihr Konzert in » Waren (Müritz) findet quasi in der Gründungsphase der "Neubrandenburger 12" statt.

