für Müritz, Demmin und Mecklenburg-Strelitz
Der vergangene Montag wird als ein denkwürdiger Tag für die Feuerwehren an der Mecklenburgischen Seenplatte in die Historie eingehen. Mit dem ersten Spatenstich, den Innenminister Lorenz Caffier (CDU), die Müritz-Landrätin Bettina Paetsch (CDU), Heiko Kräger (CDU), Landrat im benachbarten Mecklenburg-Strelitz, sowie die Kreiswehrführer beider Landkreise dieser Woche für die neue Feuerwehrtechnische Zentrale in Neuendorf vollzogen haben, ebneten sie den Weg für eine weitere Zukunftsschmiede. Denn hier sollen ab 2013 nicht nur Schläuche gewaschen, Atemschutzgeräte gewartet und Feuerwehrfahrzeuge überprüft werden. Vielmehr entsteht hier ein komplexes Ausbildungs- und Schulungszentrum mit integrierter Feuerwehrtechnischer Zentrale. Voran gegangen waren jahrelange Planungen, bei denen die Wünsche und Anforderungen der Feuerwehren sowie die Föderrichtlinien aus dem Innenministerium in das drei Millionen teure Objekt eingeflossen sind. „Wir haben hiermit bewiesen, dass wir auch ohne Kreisgebietsreform bereits sehr gut zusammen arbeiten können“, so Landrätin Bettina Paetsch. Genauso wie in den Landkreisen Demmin und Mecklenburg-Strelitz ist die Müritzer Feuerwehrtechnische Zentrale in einem maroden Zustand und muss mittelfristig vollsaniert werden. „Da bot sich eine große Zusammenarbeit an“, so Bettin Paetsch. Realisiert wird das Großobjekt in drei Bauabschnitten. Zunächst werde ein Sanitärtrakt für das bestehende Jugendzeltlager erbaut und die Erschließung für die beiden weiteren Bauabschnitte vorangetrieben. Diese Arbeiten schlagen bereits mit 760.000 Euro zu Buche. Finanziert wird dieses Vorhaben durch 200.000 Euro Sonderbedarfszuweisungen, die Innenminister Lorenz Caffier überbrachte, und je 150.000 Euro aus den Landkreisen Müritz und Mecklenburg-Strelitz sowie durch die Jost-Reinhold-Stiftung, die in der Region in den vergangenen Jahren sehr stark die Jugendarbeit förderte. Der Landkreis Demmin sah sich aus hauswirtschaftlicher Lage nicht im Stande, das Projekt finanziell zu unterstützen. Dennoch soll Neuendorf durch alle drei Landkreise genutzt werden, denn auch die FTZ in Altentreptow ist in keinem besonders guten Zustand. Ab 2013 werden dann auf dem ehemaligen Gelände der Staatssicherheit die Feuerwehren der Region ihre Technik warten, ihren Ausbildungsstand verbessern sowie dem Nachwuchs eine gute Freizeitmöglichkeit bieten können.
erster Spatenstich für die neue FTZ Neuendorf

