StartseiteStädteGemeindenAktuellesTourismusWirtschaftFreizeitWohnenKontaktInhaltService

Aktuelles:

Newsticker MV

Allgemein:

Startseite

alter Landkreis Müritz

Müritz-Nationalpark

Gewässer im Müritzkreis

neuer Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Übernachtungen

Impressum

Ihre Unternehmen auf dem Müritzportal

vier Schwerverletzte bei Varchentin

Verkehrsunfall B194 Varchentin

Ob es die tiefstehende Sonne war, der Fahrer von den mitfahrenden Kindern abgelenkt wurde oder ob es andere Ursachen für den schweren Verkehrsunfall auf der B194 zwischen Groß Plasten und Kittendorf im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte waren, bleibt noch zu klären. Doch die erste Unfallbilanz ist erschreckend. Ein junger Fahrer befuhr am 11. November gegen 14:30 Uhr die Bundesstraße 194. Am Abzweig Varchentin wollte er nach links abbiegen und übersah dabei einen entgegenkommenden Seat. Beide Fahrzeuge prallten mit voller Wucht aufeinander und wurden in Straßengraben geschleudert. Einer von ihnen kam erst auf dem Dach zum Liegen. Den Ersthelfern bot sich ein dramatisches Szenario. Insgesamt vier Verletzte, darunter zwei Kinder, befanden sich in den völlig zerstörten Autos. Eine Person konnte von den Ersthelfern aus dem Unfallauto gerettet werden – die drei weiteren Personen wurden in den Wracks eingeklemmt. Bereits nach dem ersten Notruf alarmierte die integrierte Regionalleitstelle Neubrandenburg den Rettungsdienst per Einsatzstichwort MANV1. Vier Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge – eins besetzt mit dem Leitenden Notarzt (LNA) – den Rettungshubschrauber Christoph 48 aus Neustrelitz sowie den Organisatorischen Leister Rettungsdienst (Org-Ltr.) für die Region Müritz. Für die technische Rettung wurden die Freiwillige Feuerwehr Groß Plasten mit einem Vorausrüstwagen und einem LF16-TS, die Freiwillige Feuerwehr Kittendorf mit einem TLF 16/20 und einem Vorausrüstwagen sowie die Freiwillige Feuerwehr Möllenhagen mit einem Vorausrüstwagen und einem LF8/6 alarmiert. Die Erstversorgung der eingeklemmten Verletzten führte der Rettungsdienst noch in den Unfallfahrzeugen durch. Anschließend wurde eine schnelle, aber patientengerechte Rettung mit zwei hydraulischen Rettungssätzen durchgeführt. Hierfür wurde das Dach des Pkw entfernt und eine größere Rettungsöffnung mittels Rettungsschere und Rettungszylinder geschaffen. Erschwerend bei der Rettung der Patienten war die schnelle Auskühlung der eingeklemmten Personen, denn Temperaturen um die drei Grad Celsius und der leicht wasserführende Straßengraben brachten eine nasskalte Umgebung. 45 Minuten nach dem Unfall konnte die letzte eingeklemmte Person aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Die Schwerverletzten, darunter ein Polytrauma, wurden in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Die Bundesstraße wurde für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen weiträumig für mehrere Stunden komplett gesperrt.

» Varchentin, am 11.11.2011

Verkehrsunfall B194 Varchentin