30 Jahre alte Wasserleitung defekt
Eine Mischung aus Regen- und Graupelschauer bestimmte das Wetter zur Wochenmitte. Das also gestern Wasser auf den Straßen der Müritzregion stand, war nichts Ungewöhnliches. Dennoch alarmierten einige Bürger gegen Mittag die Warener Stadtwerke – im Bereich Hohen Wangelin floss ein kleines Rinnsal auf dem Zubringer zur Umgehungstraße der Gemeinde. „Weiterhin waren in diesem Bereich die Straßengräben sichtlich mit Wasser gefüllt“, erklärte Michael Hübner, technischer Leiter bei den Stadtwerken, die Ausgangslage. Bereits am frühen Nachmittag war er mit sieben weiteren Kollegen und Mitarbeitern der Baufirma Ingo Warnke am Ort des Geschehens. „Die Männer haben extra eine andere Baustelle verlassen, um hier schnellstens zu helfen“, lobte Hübner das Engagement. Das war auch nötig, denn immerhin drohte die Fahrbahn, unterspült zu werden. Eine Beschädigung an der gut 35 Jahre alten Trinkwasserleitung, die sich hier zwischen zwei Schiebern auf einen Kilometer erstreckt, war Auslöser der Havarie. Diese galt es über Nacht zu reparieren. „Auf 80 Meter erneuern wir die Leitungen im Spülbauverfahren“, so Micheal Hübner. Mit schwerem Gerät musste aber zunächst die defekte Rohleitung freigelegt werden. „Bei nasskaltem Wetter keine schöne Aufgabe.“ Auf gute sieben Stunden schätzte gestern Abend Michel Hübner die bevorstehende Arbeit ein. Am heutigen Vormittag werden voraussichtlich die restlichen Erneuerungen fortgesetzt. „Dann kann es für die 600 Einwohner von Hohen Wangelin und Cramon zur Störung der Trinkwasserversorgung kommen“, erklärte der technische Leiter der Stadtwerke Waren.
» Hohen Wangelin, am 07.12.2011
Autobahnzubringer BAB A19 unterspült

