StartseiteStädteGemeindenAktuellesTourismusWirtschaftFreizeitWohnenKontaktInhaltService

Aktuelles:

Newsticker MV

Allgemein:

Startseite

alter Landkreis Müritz

Müritz-Nationalpark

Gewässer im Müritzkreis

neuer Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Übernachtungen

Impressum

Ihre Unternehmen auf dem Müritzportal

Inselstadt zum dritten Mal Gastgeber

Weltcup Rollstuhlfechten Malchow

Für drei Tage stand die Inselstadt Malchow im Zeichen des Behindertensportes. Der dritte Weltcup im Rollstuhlfechten lockte nicht nur 150 Sportler aus 29 Nationen in den westlichen Teil der Müritzregion im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, sondern auch etliche Medienvertreter und Sportinteressierte.
In der bestens vorbereiteten Sporthalle im Clara-Zetkin-Ring wurden in den Disziplinen Degen, Florett und Säbel auf 14 Bahnen um jeden Punkt gekämpft. „Wir haben ihr innerhalb von nur zwei Monaten eine fantastische Atmosphäre geschaffen und können uns vorstellen, auch in zwei Jahren wieder in Malchow Weltcupgastgeber zu sein.“ Hieß es aus dem Landesverbandes für Behinderten und Rehabilitationssport. Mit der Inselstadt wurde eine sportbegeisterte Stadt gefunden, die ideale Bedingungen für das Turnier bietet. Die dichte Rehaklinik Malchow, die behindertengerechte neue Sporthalle am Zetkin-Ring und die direkte Anbindung an die Autobahn boten ideale Bedingungen für den Weltcup. Bürgermeister Joachim Stein eröffnete auch in diesem Jahr die Wettkämpfe in Malchow.

Regeln im Rollstuhlfechten

Weltcup Rollstuhlfechten Malchow

Die Regeln im Rollstuhlfechten sind analog denen des klassischen Fechtsports. Es wird mit Florett, Degen und Säbel gefochten. Während beim Florett und Degen nur Treffer mit der Spitze zählen, wird beim Säbel die gesamte Klinge gewertet. Beim Degenangriff zählt der Treffer, der zuerst gesetzt wurde. Bei gleichzeitigen Treffern mit weniger als 1/25 Sekunde wird ein Doppeltreffer gegeben. Beim Florett und Säbel gilt das so genannte Angriffsrecht. Der Gegner muss erst abwehren (parieren) bevor er selber angreifen und punkten kann.
Die Rollstuhlfechter sitzen sich festgeschnallt auf Fechtgestellen gegenüber und rollen nicht, wie häufig vermutet, mit dem Rollstuhl über die Fechtbahn. Die Plattformen der beiden Fechter können auf Links- und Rechtshänder sowie auf die Armlängen der Gegner eingestellt werden. Am Rollstuhlfechten kann jeder teilnehmen, der durch eine dauerhafte Behinderung Einschränkungen und Nachteile beim nichtbehinderten Fechten haben würden.