Menükochen Berufliche Schule Müritz

von Müritzportal

Motto: Deutschland - ein Weinland

Menükochen Berufliche Schule Müritz

Heiß her ging es in den vergangen Tagen im Regionalen Beruflichen Bildungszentrum Müritz. Nur noch wenige Wochen trennen die 56 angehende Köche sowie Hotel- und Restaurantfachkräfte  von ihrer Facharbeiterprüfung. Grund genug für Andrea Lichtner und Gerd-Bodo Schmidt, beide IHK-Prüfer und Ausbilder im Bildungszentrum Müritz, zwei Projektwochen zu starten. Die Schüler sollten sich in der Lehrküche und im hauseigenen Restaurant beweisen und zeigen, was sie in den vergangenen drei Jahren gelernt haben. „Aus einem vorgegebenen Warenkorb musste ein Menüvorschlag für ein 3-GängeMenü für sechs Personen erstellt werden“, erklärte Andrea Lichtner die Prozedur. Zeitgleich überwachte Gerd-Bodo Schmidt das emsige Treiben der Köche. Innerhalb von dreieinhalb Stunden mussten die Köche einen vorgegeben Warenkorb zu einem 3-Gänge-Menü verarbeiten. So sollten die geladenen Gäste mit einer Cremesuppe aus Brokkoli und Paprika mit Einlagen festlich eingestimmt werden. Im Hauptgang sollten gefüllte Schweinefilets, zwei verschiedene Gemüsesorten und frittierte Kartoffeln serviert werden. Zum Abschluss musste ein eigens kreiertes Dessert den Gaumen verwöhnen. In Vorbereitung auf das Menü lag es auch an den Köchen, die Menükarteneinleger zu fertigen. Auch die Hotel- und Restaurantfachkräfte hatten eine komplexe Aufgabe zum Prüfungstermin. „Zum diesjährigen Thema ,Deutschland – ein Weinland‘ sollten die Tische so eingedeckt werden, dass das Motto durch die Gäste erkannt wird“, erklärte Andrea Lichtner. Hierfür mussten sich die Schüler mit digitalen Medien beschäftigen und sich über deutsche Weinanbaugebiete informieren. Pünktlich um 13 Uhr mussten die Tische und Gerichte fertig sein – die Gäste trafen ein. Eine freundliche Begrüßung und die Geleitung zum Sitzplatz eröffnete die Runde. Einen schönen und zugleich schwierigen Job hatten zeitgleich Andrea Lichtner und Gerd-Bodo Schmidt. Sie sehen nicht nur wie die kleinen Kunstwerke entstehen, sondern durften diese auch probieren und bewerten. „Wir beurteilen die Gerichte fair, aber reell“, waren sich die beiden Ausbilder einig. Nur so erfahren die Schützlinge, wie sie in der Abschlussprüfung abschneiden würden. „Insgesamt können wir mit diesem Schuljahr sehr zufrieden sein“, resümierten die beiden Ausbilder letztendlich.

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