Morizanerspende für den MSV Groß Plasten

von Müritzportal

Fußballer mit 600 Euro unterstützt

Morizanerspende MSV Plasten

„Morizaner sind nichts Besonderes, denn wir sind allesamt Morizaner“, versicherte gestern Secretarius Dagmar Wilisch und das konnte der scheidende Fürst Dirk I. nur unterstreichen. „Es geht hier um Heimatgefühl und Verbundenheit zur Müritzregion“, so Dirk Müller, der ursprünglich Geschäftsführer der Warener Waschfee ist. Bevor Dirk I. seine Fürstenschärpe und die Morizanerkeule am kommenden Freitag nach einem Jahr Regentschaft abgeben muss, wollte er noch Geld unter das Volk bringen. Aus den Spendengelder des Morizaner Mahls aus dem Jahr 2016 wurden bereits das Technische Hilfswerk Waren bedacht und auch die Neubeschaffung des Glockenspiels für die Warener Sankt Marienkirche wurde erneut bezuschusst. Gestern Nachmittag wurde ein weiteres soziales Projekt bedacht, nämlich die Fußballer des MSV Groß Plasten. Diese trafen sich mit der E-Jugend und der A-Jugend im heimischen Vereinshaus.

„Wir wollen die Jugend in der Region fördern und hier beim MSV Groß Plasten wird sehr gute Nachwuchsarbeit realisiert“, unterstrich Morizanerfürst Dirk I. und unterstrich die Wichtigkeit der Vereinsarbeit. „Ihr seid nicht nur die Zukunft des Vereins, sondern unserer Region“, so Dirk I. Mittlerweile trainieren beim MSV Groß Plasten 24 Kinder in der E-Jugend und 18 Teenager in der A-Jugend. „Die erste Männermannschaft ist zudem in der vergangenen Saison in die Landesliga aufgestiegen“, erklärte Jörn Kober, der als Jugendwart den Nachwuchs trainiert.

Um diese Nachwuchsarbeit weiter zu fördern, unterstützte der Morizaner Rat gerne die Fußballer des MSV Groß Plasten und übergab gestern 600 Euro als Spende. „Das Geld können wir gut gebrauchen und haben es auch schon verplant“, verriet Jörn Kober. Neue Trainingstore und ein Satz neuer Fußbälle werden in den kommenden Tagen beschafft. Und auch die Mitgliederzahlen will der Verein erhöhen. Ab dem Frühjahr soll eine Bambini-Mannschaft aufgebaut werden und so Kindern von fünf bis acht Jahren für den Sport begeistert werden. Dass dies funktioniert haben die Mitglieder der E- und A-Jugend gezeigt, die trotz Schmuddelwetter ihre Trainingsrunden auf dem Sportplatz absolvierten.

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