Penzliner Anwohner froh über Fertigstellung
„Das war mal die schlechteste Straße von Penzlin“, schätzte Planer Gerhard Kresin gestern ein. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Penzliner Verwaltung, der Stadtwerke und den ausführenden Baufirmen nahm Kresin nachmittags die 270 Meter lange Neue Straße ab und befand sie für gut. „Neue Straße hieß sie bereits seit den 60iger Jahren als hier die Wohnblöcke entstanden.“ Doch der Mix aus Natursteinpflaster und unbefestigtem Weg hatte schon lange nichts Neues mehr. „Es war einfach eine Zumutung für die Anwohner und die Senioren des Pflegeheims“, so Penzlins Bürgermeister Sven Flechner (Wählergemeinschaft). Nachdem am 21. Juni der erste Spatenstich erfolgte, verlief die Baumaßnahme wie geplant. „Von den im Plan veranschlagten 270 000 Euro, wurden lediglich 234 000 Euro benötigt“, erklärte Bürgermeister Flechner voller Stolz. Stolz waren auch die zahlreichen Anwohner, welche die feierliche Freigabe der Straße verfolgten. Zu ihnen gehörte auch Waltraud Brügmann, die bereits seit 1961 hier in der Neuen Straße wohnt. Ihr wurde auch die Ehre erwiesen, das schmückende Band der Straßensperre gemeinsam mit Bürgermeister Flechner und Berthold Schulz vom Müritzer Abwasserzweckverband zu durchschneiden. Mit der Asphaltierung der 4,80 Meter breiten Straße wurden auch die Trink- und Abwasserleitungen erneuert, so dass sich in den kommenden Jahren die Penzliner über eine ruhige Verkehrsanbindung freuen können.
» Penzlin, am 07. Oktober 2010
