Röbel/Müritz
Röbel/Müritz wurde um 1227 als kleine Arbeitersiedlung gegründet. Heute ist Röbel/Müritz eine lebendige Kleinstadt mit 5200 Einwohnern, die im Südwesten des Müritzkreises liegt. Seit 2005 ist Röbel/Müritz der Verwaltungssitz für das Amt Röbel-Müritz. Es wurde aus den ehemaligen Ämtern Röbel/Land und Rechlin gegründet und ist das größte Amt in Mecklenburg-Vorpommern. Durch die unmittelbare Nähe zum Westufer der Müritz konnte in Röbel/Müritz frühzeitig der Tourismus etabliert werden. In der historischen Altstadt befinden sich zahlreiche kleine Unternehmen, die sich zu einer Interessengemeinschaft zusammen geschlossen haben. Das Gewerbegebiet am Glienholz bietet zahlreichen kleinen und mittelständischen Firmen einen lukrativen Standort. Die nur acht Kilometer entfernt Bundesautobahn A19 trägt zur guten Infrastruktur bei.
Haus des Gastes
Konzerte, Theater, Kabarett, Kinderveranstaltungen, Vorträge, gesellige Veranstaltungen - im Haus des Gastes in Röbel wird jede Menge geboten.
Nicht nur als zentrale Anlaufstelle für Touristen, die hier Unterkünfte buchen und Stadtpläne erwerben können, auch Einheimische nutzen hier gerne das kulturelle Angebot sowie die Ausstellungen im stadtgeschichtlichen Museum. In der Sommersaison gibt es dienstags ab 11 Uhr Veranstaltungen zur Gästeinformation mit Tipps und Informationen über die Müritzregion.
Weiterhin ist es möglich, die Räume des Hauses für Tagungen, Schulungen und Feiern anzumieten. Von Mai bis September gibt es Konzerte und andere Aktionen im Bürgergarten, der sich hinter dem Gebäude in direkter Ufernähe der Müritz befindet.
Öffnungszeiten:
Mai, Juni, September: montags - freitags 9 - 17 Uhr und samstags von 10 - 15 Uhr; Juli und August: montags - freitags 9 - 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 - 16 Uhr, Oktober bis April montags bis freitags von 10 - 15 Uhr
St. Nicolai Kirche
Die St. Nicolai Kirche Im frühgotischen Backsteinbau präsentiert sich die St. Nicolai Kirche im Röbeler Stadtkern. Sie wurde Ende des 13. Jahrhunderts als Pfarrkirche erbaut. Der Turm, das Langhaus, die Sakristei sowie der Chor sind kubisch hintereinander gestellt und lassen so ein imposantes Gebäude erscheinen. Der rechteckige Chor aus Feldsteinen mit den beiden Jochen und einem achtteiligen Domikalgewölbe entstand bereits Mitte des 13. Jahrhunderts. Ihm folgte der Hochaltar, der im Jahre 1280 geweiht wurde. Das auffallende Chorgestühl der Nikolaikirche von 1519 stammt aus dem früheren Dominikanerkloster von Röbel. Es wurde von Bruder Urban Schumann hergestellt. An den Seiten sind geschnitzte Frauen- und Männerköpfe, die Wangen weisen Rankenschnitzereien auf und an der Rückwand der Dorsale sind geschnitzte Grabinschriften über Rundbögen. Die Kirche wurde 1867 renoviert. Im Zuge der Sanierung wurden die Gewölbemalereien des 14./15. Jahrhunderts übermalt. Trotz der unterschiedlichen Bauzeiten wirkt die Nicolai Kirche sehr einheitlich . Schauen Sie vorbei und informieren Sie sich.
Marienkirche
Die Röbeler Marienkirche ist eine gotische evangelische Pfarrkirche, die im historischen Stadtkern von Röbel steht. Die Kirche gehört zum Güstrower Kirchenkreis der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Sie präsentiert sich als ein prächtiges dreischiffiges Backsteingebäude und zählt zu den ältesten gotischen Hallenkirchen. Der rechteckige Chor aus Backsteinen entstand mit seinen zwei quadratischen Jochen und einem achtteiligen Domikalgewölbe in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Durch den gotischen Triumphbogen kann das Langhaus erreicht werden. Schmale, gotische Fenster mit Rundstäben in den Leibungen lassen den Raum mit Tageslicht fluten. Im Chorgiebel befinden sich Kreis- und Dreipass-Fenster. Die Ausmalung soll noch aus der Bauzeit stammen und 1850 aufgedeckt und neu übermalt worden sein, wobei in schematisierter Form die schmückende Bemalung der Rippen erkennbar ist. Der Schnitzaltar stammt aus der Anfangszeit des 16. Jahrhunderts. Im Mittelschrein befindet sich eine Madonna im Strahlenkranz und die Altarflügel wurden mit verschiedenen Heiligen verziert.





