Frische aus der Seenplatte sicher verpackt: Safer Siegeln im Interview
Wer an die Müritz denkt, hat sofort das Bild von frischem Räucherfisch, regionalem Wildfleisch oder den bunten Auslagen in unseren Hofläden vor Augen. Unsere Region lebt von diesen echten, handgemachten Spezialitäten. Doch für die Erzeuger zwischen Waren und Neustrelitz stellt sich jeden Tag eine ganz praktische Herausforderung: Wie kommen die empfindlichen Waren eigentlich sicher und appetitlich nach Hause zum Kunden oder zum Gast in die Ferienwohnung?
Nichts ist ärgerlicher als eine Soße, die im Auto ausläuft, oder Fisch, der schon nach kurzer Zeit sein Aroma verliert. Die richtige Verpackung ist deshalb weit mehr als nur eine Hülle – sie ist das Versprechen, dass die Qualität der Seenplatte auch auf dem heimischen Teller ankommt.
Unsere Redaktion hat deshalb bei den Experten der Safer Siegeln GmbH nachgefragt. Wir wollen wissen, wie moderne Lösungen dabei helfen, Lebensmittel länger haltbar zu machen und dabei den Arbeitsalltag in unseren Küchen und Läden zu erleichtern.
Qualitätssicherung: Frischegarantie für die Seenplatte
Müritzportal:
Unsere Region lebt von Direktvermarktern, von der Fischerei bis zum Bauernhof. Welchen Stellenwert hat eine professionelle Versiegelung für Betriebe an der Müritz, die ihre empfindlichen Waren nicht nur vor Ort servieren, sondern auch sicher verpackt an Touristen und Einheimische für den Heimweg verkaufen möchten?
Die Experten der Safer Siegeln GmbH:
Ich denke, eine hohen Stellenwert. Um kalte oder warme Speisen bzw. Lebensmittel unfallfrei von A nach B zu transportieren gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder eine versiegelte Schale oder einen Becher mit Originalitätsverschluss. Letzteren kennt man beispielsweise aus dem Kühlregal für kleine Portionen an Fleischsalaten. Gerade in Waren selbst haben wir einige Betriebe, die schon vor Jahren das Thema Siegeln für sich entdeckt haben und äußerst zufrieden sind.
Effizienz in der Küche: Handgriffe erleichtern
Müritzportal:
Viele Gastronomen arbeiten bei Außer-Haus-Speisen noch mit Provisorien, die oft unpraktisch oder gar undicht sind. Wie genau können moderne Siegelmaschinen hier den oft stressigen Arbeitsalltag in der Küche erleichtern und gleichzeitig dafür sorgen, dass das Kundenerlebnis beim Auspacken zu Hause professionell bleibt?
Die Experten der Safer Siegeln GmbH:
Leider wird hier häufig an der falschen Stelle gespart. Verpackungen dürfen nichts kosten, so dass in der Praxis immer wieder ungeeignete Materialien bzw. Lösungen zum Einsatz kommen. Dabei können Betriebe schon mit geringen Investitionen ihren Verpackungsprozess optimieren, Reinigungskosten sparen und Kundenärger vermeiden. Der zeitliche Aufwand ist ebenfalls minimal. Mit einem modernen Siegelgerät ist Ihr Produkt in fünf Sekunden verpackt und transportfertig. Die Handhabung solcher Siegelmaschinen ist kinderleicht.
Nachhaltigkeit: Verpackung mit gutem Gewissen
Müritzportal:
Unsere Seenlandschaft steht für Natur pur. Der Begriff Verpackung weckt bei vielen Menschen jedoch sofort Assoziationen mit unnötigem Plastikmüll. Wie lassen sich heute sichere Frischeverpackungen und der hohe Anspruch unserer Region an die Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung sinnvoll miteinander vereinbaren?
Die Experten der Safer Siegeln GmbH:
Man sollte grundsätzlich so wenig wie möglich verpacken. Gerade in der Industrie oder bei Discountern gibt es noch einiges Optimierungspotential. Anwender und Konsumenten sollten darauf achten, dass die eingesetzten Verpackungsmittel aus sogenanntem Monomaterial bestehen und damit recyclingfähig sind. Verbundstoffe beispielsweise laminierte Kartonagen werden hingegen thermisch verwertet und schaden der Umwelt. Ich denke, bei den Themen Müllvermeidung sowie der richtigen Mülltrennung herrscht im Allgemeinen noch Luft nach oben. Unsere Empfehlung lautet daher: 1. auf Verpackung verzichten 2. Mehrweg einsetzen, wo es ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist 3. Einwegmaterialien mit Sinn und Verstand einsetzen, d.h. Gewichtsoptimiert und in jedem Fall recyclingfähig.
Skalierbarkeit: Profitieren auch kleine Betriebe?
Müritzportal:
In vielen Hofläden oder kleinen Imbisswagen am Hafen herrscht oft akuter Platzmangel. Sind solche professionellen Versiegelungssysteme nicht eher etwas für die industrielle Lebensmittelproduktion, oder rechnet sich eine solche Anschaffung tatsächlich auch schon für den kleinen Familienbetrieb mit überschaubaren Verkaufszahlen pro Tag?
Die Experten der Safer Siegeln GmbH:
Das Thema Platzmangel kennen wir im Vertrieb sehr genau. Ein einfaches Siegelgerät ist nicht größer als eine Mikrowelle und kostet mit entsprechendem Zubehör unter 1.500,-- € netto. Bei wenig Platz sollte man sich auf ein bis zwei Schalentypen konzentrieren. Diese sind stapelbar und nehmen daher nicht viel Platz weg. Eine versiegelte Schale liegt bei unter 20 Ct. und ist damit gegenüber anderen Verpackungen deutlich im Vorteil. Wir haben viele kleinere Betriebe, die schon ab 20 Mahlzeiten bzw. Einzelportionen am Tag siegeln und begeistert sind.
Praxistipp: der erste Schritt zur Profi-Verpackung
Müritzportal:
Wenn ein lokaler Erzeuger nun den nächsten Schritt gehen und seine Waren professioneller präsentieren möchte, worauf sollte er zu Beginn unbedingt achten? Welchen grundlegenden Rat geben Sie einem Einsteiger an die Hand, damit die Umstellung auf ein Siegelsystem reibungslos und erfolgreich funktioniert?
Die Experten der Safer Siegeln GmbH:
Wir fragen immer als erstes, was genau verpackt werden soll und wie das Produkt gelagert und transportiert werden soll. Gleichfalls ist die zu verpackende Menge pro Tag oder Stunde ein wichtiges Entscheidungskriterium für das richtige Siegelgerät. Wir weisen bei unseren Geräten auch immer wieder darauf hin, dass wir die Reparatur selbst vornehmen können und alle gängigen Ersatzteile am Lager haben, wenn das Gerät mal ausfallen sollte, um die Ausfallzeit zu minimieren. Wenn sich ein Betrieb für ein Siegelsystem interessiert, bieten wir eine Teststellung für zwei bis vier Wochen an, damit sich alle Beteiligten (Anwender und Kunden) an das neue System “gewöhnen” können. Darüber hinaus empfehle ich grundsätzlich auf ein robustes, wartungsarmes Gerät zu setzen, in welchem nur wenig Technik bzw. Elektronik verbaut ist. Das reduziert die Störanfälligkeit.