LKA-MV: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rostock und des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern:
Vorläufiges Ergebnis der Durchsuchungsmaßnahmen bei mutmaßlichen Mitgliedern einer rechtsextremistischen kriminellen Vereinigung
Die von der Staatsanwaltschaft Rostock und des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern am 30.09.2026 durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen führten für die deutschen Durchsuchungsobjekte zum Auffinden von ca. 33.000 Tonträgern (CDs/LPs/Kassetten), wobei mehr als 20.000 bei den vier Hauptbeschuldigten aufgefunden wurden. Ferner wurden 130 IT-Asservate vorläufig sichergestellt und im Bereich der Vermögensabschöpfung für vermeintlich deliktisch erlangte Vermögenswerte mehr als zwei Millionen Euro, wovon sich mehr als 11.000 EUR Bargeld bei den vier Hauptbeschuldigten feststellen ließ.
Zur Klarstellung wird nochmals darauf hingewiesen, dass es sich bei den Maßnahmenobjekten im europäischen Ausland ausschließlich um Gesellschaften handelte, die keine Kenntnis von den Inhalten der Tonträger hatten. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.