Auch wenn nach einem eiskalten Wochenende, verbunden mit Frost und Schneefall, dieser Tage das Tauwetter in der Mecklenburgischen Seenplatte einsetzte, wurde am Mittwoch der Warener Stadtbauhof zu einem Sondereinsatz an das Volksbad beordert. Gleich vier Mann rückten mit Motorsägen, Eispicken und Schilfbündel an, um entlang des Badestegs eine Schneise in das Eis zu sägen. „Sicher wird es bis zum Wochenende gut durchgetaut sein, aber wir müssen dennoch jetzt den Druck von der neuen Baderampe nehmen“, erklärte Bademeister Jörg Felgner. Gut 45 Meter ragt der barrierefreie Einstieg vom Ufer in die Müritz.